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Kostbar - das besondere Oldenburger Gutschein-Buch: regional, Bio, Fair

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Qualitäts-Siegel

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Bioland
Die rund 4.500 Landwirte und 700 Handwerksbetriebe, die Lebensmittel nach Bioland-Kriterien produzieren, verpflichten sich, organisch-biologisch anzubauen, weder Kunstdünger noch Gifte zu verwenden. Es wird ausschließlich Biosaatgut auf die Felder gebracht, Vieh muss naturheilkundlich behandelt werden. Bioland ist in Deutschland der größte Ökoverband, die Anforderungen sind strenger als beim staatlichen Öko-Siegel. Weiteres unter:  www.bioland.de

 

Demeter
Alle Betriebsteile eines Hofes – und nicht nur einzelne – müssen biologisch-dynamisch bewirtschaftet werden, zudem schreibt Demeter seinen Mitgliedern vor, Vieh zu halten. Betriebe verzichten auf synthetischen Dünger, chemische Pflanzenschutzmittel und künstliche Zusatzstoffe in der Produktverarbeitung. Lebensprozesse in Boden und Nahrung werden gezielt gefördert. Jeder Betrieb wird vom Verband laufend penibel kontrolliert. Weiteres unter: www.demeter.de

 

Deutsches, staatliches und europäisches Bio-Siegel
Rund 30.000 Produkte tragen bereits das offizielle, staatliche Öko-Siegel. Wer es erhalten will, muss sich kontrollieren lassen. Die EU hat ihre Bio-Verordnung gerade neu überarbeitet, unter anderem die Nutzung genetisch veränderter Organismen im Biolandbau verboten. Lebensmittel erhalten das EU-Label aber schon, wenn 95 Prozent der Zutaten den Bio-Ansprüchen genügen. Weiteres unter: www.bio-siegel.de/www.organic-farming.eu

 

Naturland
36.000 Landwirte weltweit gehören dem 1982 gegründeten Verband an, der nur ganzheitlich wirtschaftende Betriebe aufnimmt, die nach strengen biologischen Standards arbeiten. Naturland-Waren unterliegen dabei von der Lagerung des Saatguts bis zur Verarbeitung zum Endprodukt strengen Kriterien. Nachhaltiges Wirtschaften heißt praktizierter Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft und Wasser sowie der Schutz des Verbrauchers. Die Naturland-Richtlinien decken dabei auch Bereiche ab, die in der EG-Öko-Verordnung nicht geregelt sind, wie zum Beispiel die ökologische Aquakultur, Textil- und Kosmetika-Herstellung oder auch soziale Aspekte über eigene Sozialrichtlinien. Weiteres unter:  www.naturland.de

 

Marine Stewardship Council (MSC)
Ziel der Organisation ist es, die Meere vor weiterer Überfischung zu schützen und so dafür zu sorgen, dass sich die Bestände aller Arten erholen können. MSC hat zusammen mit Wissenschaftlern weltweit anerkannte Standards für nachhaltige Fischerei und die Nachverfolgbarkeit von Fischprodukten geschaffen, die dem Verbraucher helfen, wirklich nur Waren zu kaufen, die dem Bio-System Meer nicht geschadet haben.
Weiteres unter:  www.msc.org/de

 

Neuform
Dahinter verbirgt sich eine Genossenschaft von Reformhaus-Inhabern. Die Produkte bestehen aus Rohmaterialien, die vorrangig aus ökologischem Anbau oder aus artgerechter Tierhaltung stammen. Körper- und Schönheitspflegemittel dürfen nicht im Tierversuch getestet worden sein. Chemisch-synthetische Zusatzstoffe sowie gehärtete Fette in Lebensmitteln, Substanzen und Rohstoffe aus genmanipulierten Pflanzen und Tieren sowie radioaktiv bestrahlte Lebensmittel werden abgelehnt.
Weiteres unter:  www.neuform-international.de

 

Fairtrade
Bei Produkten mit dem Fairtrade-Siegel ist sichergestellt, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Beschäftigten verbessert werden. Außerdem sind Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten.
Weiteres unter:  www.transfair.org

 

Flower Label Program (FLP)
Gerade im Winter kommt ein Großteil der in Deutschland verkauften Pflanzen aus südlichen Ländern. FLP setzt sich dafür ein, dass die Blumen aus umweltgerechter und menschenwürdiger Produktion stammen. Kriterien sind existenzsichernde Löhne für die Anbauer und Arbeiter, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Verbot hochgiftiger Pestizide, verantwortlicher Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Weiteres unter:  www.fairflowers.de


ESSEN GEHEN

V-Label der Europäischen Vegetarier-Union
Das grüne V auf gelbem Grund ist ein Label, das immer öfter nachgefragt wird. Denn immer dann haben Vegetarier und Veganer die Sicherheit, dass ein Produkt garantiert ohne Schlachtabfälle hergestellt wurde und den anerkannten Regeln von Vegetarier-Verbänden entspricht. Auch Restaurants können das Label verliehen bekommen: So haben die Gäste die Garantie, dass alle Gerichte auf der Karte korrekt als fleischfrei deklariert werden. Weiteres unter:  www.v-label.info




FREIZEIT UND REISEN




Qualitäts- und Umweltsiegel im Kanutourismus der Bundesvereinigung Kanutouristik BKT
Das Label erhalten Unternehmen, die nicht nur transparent über die Qualifikationen ihrer Mitarbeiter informieren, sondern auch ein Ausbildungs- und Schulungskonzept vorweisen können und nur Mitarbeiter einsetzen, die sich auch mit Gewässer- und Umweltschutz auskennen. Das Label wird von Tourismus- und Umweltverbänden sowie dem Bundesumweltministerium anerkannt.
Weiteres unter:  www.kanutouristik.de


WOHNEN


Grüner Strom Label (GSL)
Die Vergabe des Labels verpflichtet Stromanbieter zum Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, dafür wird pro Kilowattstunde ein Aufpreis von mindestens einem Cent erhoben.
Weiteres unter:  www.gruenerstromlabel.org




ÖkoControl Siegel
Das Siegel erhalten Möbel, Matratzen und Bettwaren, die nach einer intensiven Untersuchung durch unabhängige Labore für größtmöglich schadstofffrei befunden worden sind.
Weiteres unter:  www.oekocontrol.com

 

Forest Stewardship Council (FSC)
Der FSC zielt darauf ab, Wälder zu erhalten. Dieses Ziel möchte er nicht nur durch Unterschutzstellung, sondern vor allem durch die Förderung einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft erreichen.
Weiteres unter:  www.fsc-deutschland.de


TEXTIL


Gütesiegel Öko-Tex Standard 100
Der Oeko-Tex Standard 100 ist ein weltweit einheitliches Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte aller Art. Die Schadstoffprüfungen umfassen gesetzlich verbotene und reglementierte Substanzen, bekanntermaßen gesundheitsbedenkliche Chemikalien sowie Parameter zur Gesundheitsvorsorge.
Weiteres unter:  www.oeko-tex.com




BEST
Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft verleiht das Siegel BEST. Laut eigenen Angaben ist es der Standard mit den höchsten Ansprüchen an textile Ökologie. Die Kriterien gehen deutlich über die Gesetzgebung der Europäischen Union hinaus.
Weiteres unter:  www.naturtextil.com




Global Organic Textile Standard GOTS
Kleidungsstücke, die das GOTS-Label bekommen, müssen mindestens zu 70 Prozent aus biologischen Fasern bestehen, Farb- und Zusatzstoffe müssen toxikologischen und Umwelt-Kriterien genügen. Selbst die Auswahl der Accessoires muss unter ökologischen Aspekten erfolgen.
Weiteres unter:  www.global-standard.org (englisch)



EMAS

EMAS ist die Kurzbezeichnung für Eco-Management and Audit Scheme, auch bekannt als EU-Öko-Audit. EMAS wurde von der Europäischen Union entwickelt und ist ein Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Die Stärke der EMAS liegt in der Messung und Veröffentlichung der Umweltauswirkungen der Unternehmen.
Weiteres unter: www.ec.europa.eu/environment/emas/index_en htm (englisch)